Für die meisten von euch beginnt gerade erst die Urlaubszeit und wahrscheinlich seid ihr gerade schon voller Vorfreude und mitten in den Vorbereitungen auf euren Traumurlaub. Ich muss zugeben, dass ich euch ein wenig beneide. Denn wenn ich an meinen diesjährigen Urlaub zurück denke gerate ich ins Schwärmen, könnte sofort meine Koffer packen und zurück fliegen.

Morgens beim Aufwachen sofort das Rauschen der Wellen zu hören und dann vom Bett aus direkt auf den Indischen Ozean blicken zu können, das war schon traumhaft schön. Aber Mauritius hat nicht nur atemberaubende Strände zu bieten. Diese Insel ist ein tropisches Paradies, die viele natürliche und kulturelle Schätze beherbergt. Es gibt unglaublich viel zu entdecken, von ein paar meiner persönlichen Highlights möchte ich euch hier erzählen.

Das beliebteste Touristenziel auf Mauritius und vom Weltreisenden Jacques Leclercq als das „ Paradies der Insel beschrieben“ ist der botanische Garten von Pamplemousses. Meiner Meinung nach völlig zu Recht. Hier erstrecken sich auf einem riesigen Areal Alleen gigantischer Palmen, Lotusfelder, ein Vielzahl an Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, die ich noch nie im meinem Leben gesehen habe und ein See mit den beeindruckendsten Seerosen, die ich je gesehen habe. Denn die Blätter dieser haben mal eben so einen Durchmesser von einem Meter, wodurch sie einen Säugling tragen könnten. Die komplette Oberfläche des Sees ist von ihren Blättern und Blüten bedeckt, was ein wunderschönes Bild abgibt.

Doch gerade weil es dort so viel zu sehen gibt und der Garten einfach so riesig ist, plant am besten einen kompletten Tag ein, damit ihr alles in Ruhe sehen könnt.

 

Mein nächster Tipp ist eher ein Abstecher, der sich einfach lohnt. In der Nähe der Hauptstadt Port Louis, im Inland, am Fuß eines Berges liegt die Villa Eureka. Ein altes Herrenhaus aus der Kolonialzeit der Insel. Es ist bestimmt nicht das am aufwändigsten renovierte, aber ich finde gerade das macht seinen Charme aus. Der Zahn der Zeit nagt eben an uns allen und wenn man dann hinaus in den Garten tritt und das Haus vor dem Panorama des Berges stehen sieht, weiß man ganz genau, warum sich seine ehemaligen Bewohner damals genau diesen Ort gewählt haben um hier ihr Heim zu errichten. Heute ist die Villa Museum und Restaurant.

 

Weniger Touristen und mehr Einheimische trifft man auf dem Wochenmarkt in Flacq. Immer Sonntags und Mittwochs bieten die Händler in der großen Halle ihre Waren an. Selbst wenn man nicht mehr auf der Suche nach landestypischen Souvenirs ist, lohnt sich ein Besuch. Der Geruch der verschiedenen Gewürze, das Getümmel in der Menschenmenge und Wände und Decken über und über behangen mit Saris. Das sind Eindrücke die einem die Kultur der Insel etwas näher bringen. Denn diese ist genau wie die Insel vielseitig. Amtssprache ist Englisch, doch man hört genauso viel Französisch, Kreolisch und Hindi. Die Niederländer haben die Insel entdeckt, danach wurde sie von Engländern und Franzosen regiert. Diese brachten während der Kolonialzeit Arbeiter aus Afrika und Indien nach Mauritius.

 

Heute leben die Menschen aus diesen verschieden kulturellen Kreisen friedlich miteinander.

Was für mich auch den ganz besonderen Reiz dieser Insel ausmacht.

Ein tropisches Paradies mitten im indischen Ozean.

Hach ich wünsche euch allen, egal wohin es geht, einen wunderschönen Urlaub.

 

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