Wonach entscheiden wir was wir tragen? Ich fühle mich in Jeans, Strick und Sneakern am wohlsten und schmücke mich lieber mit wenigen Details: einer Armbanduhr, Ohrringen, Choker und vllt noch Sneakerpatches. Einen Mantel dazu und ich fühle mich angezogen. Schal und Handtasche und ich bin komplett. Ob ich bei meiner Kleidung jetzt zu einem Teil von einer Modekette oder zur Markenware greife, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zumindest bisher… Bisher habe ich bei Strick darauf geachtet, dass wenig synthetische Fasern mit verarbeitet sind. Bei Jeans war der richtige Sitz das Wichtigste und in Mäntel investierte ich auch schon mal mehr, weil ich sie ja nicht nur eine Saison trage. Also kaufte ich hier eher Markenware. Da ich bei den Accessoires schneller wechsle und mehr experimentiere, waren das häufiger Teile aus Modeketten.

Ich habe mir bisher also immer gründliche Gedanken dazu gemacht, welche Materialien und welche Qualität meine Garderobe ausmacht. Preisleistung abgewogen und na klar danach entschieden, was mir gefällt. Eine Frage jedoch habe ich häufig ignoriert. Wie wird dieses Kleidungsstück hergestellt? Und damit einher gehen (unter anderem) die Fragen nach den Bedingungen in den Fabriken, die Gewinnung der Materialien und die Belastung der Umwelt am Herstellungsort. Ich merke jedoch mittlerweile, dass ich diese Frage nicht mehr ignorieren möchte. Ich möchte mehr darauf achten, was ich trage und wie es hergestellt wurde.

Nun bin ich in Sachen Fairtrade Fashion ein echter Anfänger. Ich habe keine Ahnung, was es alles gibt und welches Label welchen Stil hat. Doch diese Woche war ja Fashion Week in Berlin! Anna und ich hatten die Möglichkeit den Greenshowroom und die Ethical Fashion Show zu besuchen und naja… es gibt wohl keinen besseren Ort um seine Unwissenheit auf diesem Themengebiet loszuwerden.

Zu meinen persönlichen Highlights gehören LIISA SOOLEPP, MUD JEANS und VEJA die in den nächsten Wochen definitiv in meinen Kleiderschrank einziehen werden und dank denen ich weder auf Sneaker noch auf Jeans und schönen Strick verzichten muss. Sobald es so weit ist, werdet ihr hier mit Material versorgt. Versprochen! Ich habe aber nicht nur neue Labels kennengelernt, sondern auch erfahren, welche unterschiedlichen Zugänge es zu diesem Thema gibt. Denn fasst jedes Label hat seine eigene Art es auf zugreifen. Sei es recyceltes Leder, gemietete Jeans oder die Fertigung in der Heimatstadt. Die Lösungsansätze sind kreativ und vielseitig und ich habe erst nur einen kleinen Teil von alle dem entdeckt. Aber mein Interesse ist geweckt und ich werde euch an meinen Entdeckungen teilhaben lassen.

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